Wind- und Wettersalbe

In der kalten Jahreszeit benötigt unsere Haut besondere Pflege. Eine Wind- und Wettersalbe kann hier Wunder wirken. Mit ein paar wenigen Handgriffen lässt sich so eine Salbe leicht selber herstellen.

Was ihr dazu braucht ist Bienenwachs (erhältlich in Apotheken, Reformhäusern oder bei Imkern), etwas Johanniskrautöl, Mandelöl und optional noch einige Ringelblumenblüten. Wenn man möchte und den Duft mag, kann man etwas vom Mandelöl mit Kokosöl ersetzen. Aber Vorsicht, Kokosöl wirkt komedogen, das heißt es begünstigt die Bildung von Mitessern. Wenn man zu unreiner Haut neigt, sollte man also besser darauf verzichten.

Zutaten Wind- und Wettersalbe

Zutaten:
35 ml Mandelöl

10 ml Johanniskrautöl
5 g Bienenwachs
1 EL Ringelblumen getrocknet oder frisch

Das Mischungsverhältnis Öl zu Bienenwachs ist für die spätere Konsistenz der Salbe entscheidend. Umso mehr Bienenwachs im Verhältnis zum Öl, desto fester wird die Salbe. Das hier gewählte Verhältnis 9:1 (Öl zu Bienenwachs) führt zu einer eher weichen Salbe.

Wind-und Wettersalbe Zubereitung

Zubereitung: Zunächst gibt man Mandel- und Johanniskrautöl zusammen mit den Ringelblumen  und dem Bienenwachs in einen Topf und erwärmt alles. Dabei sollte das Öl nicht zu heiß werden, ansonsten werden die Blüten frittiert und ein Auszug der Inhaltsstoffe aus den Blüten verhindert. Sobald das Bienenwachs geschmolzen ist, wird der Topf noch 10 Minuten bei leichter Hitze auf dem Herd belassen. Dann lässt man das Ganze über Nacht stehen und erwärmt es am nächsten Tag nochmals. Auf diese Weise werden die günstigen Inhaltsstoffe der Ringelblumenblüten den Blüten entzogen. Im flüssigen Zustand wird dann in einen Tiegel abfiltriert. Tipp: Rührt man die Salbe während des Abkühlens, wird die Salbe im festen Zustand etwas weicher.

Die Wind- und Wettersalbe ist mindestens sechs Monate haltbar und eignet sich besonders für Hände und Gesichtshaut.

Viel Spaß beim Salbenrühren!

Wind- und Wettersalbe

 

8 Kommentare

  1. Weiss Manuela

    Super mach fast die gleich Salbe nur ohne Mandelöl und Ringelblumen
    Mache auch Seifen/Salben und ÖL Selber

  2. Und ich benutze seit Jahren altes Kräuterwissen,um mich für meine schwrre Arbeit körperlich fit und schmerzfrei zu halten.Habe auch einigen Bekannten Linderung verschafgt,aber wenigeren als mann denken sollte.Sind alle noch zu sehr auf schulmedizinische Präparate fixiert. Wird sich aber,auch wegen der immer größer werdenden Kostrn und der zum Teil drastischen Nebenwirkungen hoffentlich bald relativieren. ..

  3. Schöne Idee, wenn die Blüten vor Ort ausgezogen werden.
    Ich machte es bisher immer mit einem bereits fertigen Kaltauszug der Kräuter.
    Aber ich werde meine nächste Salbe einmal so probieren.

    Gut Kraut und herzlichst Sylvia.

    • Arnold Achmüller

      Natürlich geht beides und auch der Kaltauszug ist eine gute Lösung. Mit einem vorherigen Ölauszug der Ringelblumen müsste man die Salbe auch nicht über Nacht stehen lassen. Bei diesem Rezept halte ich mich allerdings an den Ratschlag meiner Großmutter, sie hat immer den direkten Auszug gewählt. Liebe Grüße Arnold

  4. Hoi des 2…i schick enk an schien grüis und kompliment zi do seite und zin interview af barfuß! beste grüße aus do heimat, lukas

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