Bärlauchkapern

Man kann ja so einiges aus Bärlauch machen. Aber nicht nur die Blätter, sondern auch die Blütenknospen gelten als wahre Delikatesse. Von eingelegten Bärlauchknospen hab ich schon einiges gehört, jetzt wollte ich sie mal selbst probieren.

Das Zeitfenster ist ziemlich eng, wo man Bärlauchknospen pflücken kann. Bevor die Blüte los geht, heißt es also raus in den Wald und die noch geschlossenen Knospen sammeln.

Bärlauchknospen

Im Netz findet man einige Rezepte zu eingelegten Bärlauchknospen. Ich hab ein einfaches Rezept ausgesucht und ein wenig nach Gefühl angepasst.

Zutaten:
1-2 Gläser frisch gepflückte Bärlauchknospen
250 ml Essig (z.B. Weißweinessig, Kräuteressig oder auch Balsamico)

1 TL Salz
1 TL Zucker
1 EL Honig
1 EL Pfefferkörner
2 Lorbeerblätter

Zubereitung:
Die frisch gepflückten Bärlauchknospen zunächst waschen, trocken tupfen und in kleine saubere Gläser einfüllen. Anschließend den Essig mit Salz, Zucker, Honig und den Gewürzen aufkochen. Die Bärlauchknospen dann mit der heißen Essigmischung übergießen (sie sollten vollständig bedeckt sein) und die Gläser gut verschließen. Die Kapern sollten dann mindestens 1-2 Wochen ziehen.

Ich finde, die Bärlauchkapern sind sehr lecker geworden. Nächstes Jahr werde ich mit dem Rezept noch ein wenig weiter experimentieren.

eingelegte_Baerlauchkapern

 

5 Kommentare

  1. Wildförster-Petridis

    Hab deine Bärlauch-Kapern ausprobiert. Sie sind ein Gedicht. Vielen Dank für das Rezept. LG

  2. Herta Pointinger

    Jetzt ist wieder Zeit fürs Bärlauchknospen pflücken. Das Rezept ist köstlich. Ich gebe bei einigen Gläsern eine kleine Chilischote dazu (ohne kochen), wer’s scharf mag!

  3. Gottlieb

    Habe die Bilder mit der Butterbrotstulle und den Knospen gesehen. Schon lief mir das Wasser im Mund zusammen. Da ich mich zur Zeit wegen der Gesundheit nicht bücken darf, habe ich die Knospen mit einer Anziehhilfe (eine Greifzange) gepflückt. Hat etwas länger gedauert. Egal. Dafür wächst der Bärlauch seit 20 Jahren in meinem Garten … Ob die Bärlauchkapern die nächsten 2 Wochen überleben werden? Wohl kaum.

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