Isländisch Moos – Muss nicht bitter schmecken

Das sehr unscheinbare Isländisch Moos kann bei bei trockenem Reizhusten und Entzündungen im Mundraum wahre Wunder helfen.

+Die Teezubereitung kann allerdings überraschen – der Tee schmeckt nämlich durch die enthaltenen Flechtensäuren sehr bitter. Gerade Kinder kann man für so eine Arznei nicht unbedingt begeistern.

Es gibt hier aber einen Trick: anstelle eines Tees kann man einen Kaltauszug machen. Dadurch lösen sich die Schleimstoffe, die bitteren Flechtensäuren aber nicht. Die antibakteriell wirksamen Flechtensäuren fehlen zwar, aber der reizstillende Effekt kommt durch die gelösten Schleimstoffe dennoch zum Tragen.

Ist man geschmacklich nicht sensibel, sollte aber natürlich das volle Wirkspektrum ausgenutzt werden und Isländisch Moos mit heißem Wasser als Tee zubereitet werden. Die bitteren Flechtensäuren haben noch einen zusätzlichen Effekt – sie regen die Produktion von Verdauungssäften an und fördern den Appetit. Deshalb wurde Isländisch Moss früher auch abgezehrten schwachen Personen empfohlen um wieder zu Kräften zu kommen.

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